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Der schmale Grat zwischen Ignoranz und Weltverschwörung

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrages ist es Ende Mai, und in zahlreichen Staaten der Welt gibt es noch starke Corona-Maßnahmen, während sie in einigen anderen schon langsam gelockert werden. Nach diesen Monaten ist es nicht so einfach, eine exakte Analyse der Vorfälle oder überhaupt über Covid19 zu erstellen. Die wissenschaftlichen Daten sind teilweise sehr begrenzt – in Wirklichkeit müssten noch einige Monate vergehen, damit aussagekräftige Studien veröffentlicht werden können.

Es gibt unterschiedliche Optionen und Szenarien, die im Internet, in den Medien oder dergleichen Verbreitung finden. Manche sind sehr nebulös, andere extrem von Propaganda getrieben – und so fällt es den meisten Nutzern relativ schwer zu unterscheiden, woher bestimmte Informationen kommen und was sie bezwecken.

Mit diesem Beitrag werde ich mich bei vielen Kreisen nicht sehr populär machen. Ich zähle nicht zu den Vertretern irgendwelcher radikaler Verschwörungstheorien, aber es gibt einige Szenarien und Optionen, die ich heute besprechen möchte, um abzuwägen, was für und was gegen etwas sprechen könnte.

Das Coronavirus und seine verschiedenen Szenarien

Ein gängiges Szenario, das wir zu Beginn dieser sogenannten Pandemie über die Medien erfahren habe, war, dass sich ein Virus weltweit verbreitet und es unberechenbar zum damaligen Zeitpunkt gewesen sei, wie hoch die Infektionsraten, die Sterbequoten und dergleichen sein werden.

Parallel dazu fanden sich in den großen Medien Veröffentlichungen von Statistiken und Zahlen, die teilweise horrend erschienen sind, aber bei genauerer Betrachtung eher einen anderen Zweck verfolgten, nämlich eine große Angst oder Panik unter der Bevölkerung zu verbreiten – ob dies jetzt gerechtfertigt war oder nicht, sei zunächst dahingestellt. Ein weiteres Szenario, das seit Anbeginn von manchen Kreisen verbreitet wird, ist, dass alles ein Fake sei und es kein Covid19 geben würde.

Die seltenste Frage, die diesbezüglich gestellt wird, lautet: Was würde eine Organisation, ein Staat oder eine Propagandamaschinerie damit bezwecken, eine solche Information zu verbreiten? Fakt ist: Es ist genau das Gegenteil von dem, was wir bislang in den Medien gehört haben, und der Faktor der Spaltung ist dadurch leicht erkennbar. Das heißt, es gibt Menschen, die extrem zu dem einen Pol neigen, und Menschen, die vom anderen Pol angezogen werden. Dadurch vergessen beide Parteien und Gruppierungen, worum es wirklich geht. Sie werden extrem manipuliert in ihren Informationen. Sobald sie sich auf Kanälen wie YouTube und dergleichen „weiterbilden möchten“, stoßen sie immer weiter in diese Materie oder in diese einseitige Berichterstattung vor und festigen dadurch ihre Ansichten – unabhängig davon, ob sie jetzt begründet oder unbegründet sein mögen.

Von der Unmöglichkeit, Verschwörungstheorien belegen zu können

Parallel dazu finden sich extrem wirre Theorien, die jeglicher Vernunft entbehren und kaum die Möglichkeit bieten, um durch fundierte Recherche belegt oder belegbar zu sein. Das bedeutet: Genauso wenig wie eine Kirche Gott im theologischen Sinne beweisen kann, ist es auch unmöglich, bestimmte „Verschwörungstheorien“ zu belegen oder zu beweisen. Also lassen wir diese Art von Theorien, für die es nicht wirklich bestimmte Beweise gibt, einfach einmal im Raum stehen. Sonst resultiert eine große Grundsatzdiskussion, die keine Beantwortung ermöglicht.

Zudem gibt es eine weitere Option, die zwar schon zu Beginn zu hören und teilweise sogar in populären Zeitschriften zu lesen war, später aber einige Male entkräftet wurde und dann wieder wiederum aufgeflammt ist. Demnach soll es sich bei dem Virus um das Produkt eines Labors handeln, wodurch die Auswirkungen unkontrollierbar seien. Das ist eine gängige Theorie, die sehr verbreitet ist, zu der sich wiederum zwei Optionen stellen: Falls dies erstens wirklich der Fall war, stellt sich die Frage, ob die Freisetzung bewusst eine Attacke oder ein terroristischer Akt, ja so etwas wie ein Krieg oder eine biologische Kriegsführung mit wirtschaftlichen Folgen war, oder ob zweitens vielmehr ein Unfall, bei dem bestimmte Kriterien nicht erfüllt werden konnten, wodurch eben eine Pandemie durch zu Beginn falsche Berichterstattungen entstanden ist.

Ganz unabhängig dessen, ob jetzt die erste oder zweite Option zutreffen würde: Falls es sich wirklich bei dem Virus um ein Laborprodukt handelt, ist es natürlich wirklich nicht vorhersehbar, welches Ausmaß die Folgen annehmen könnten. Natürlich gibt es seither einige kleinere Studien, die verschiedene Zahlen veröffentlichen, über die Sterbequote und dergleichen. Diese zeigen jedoch alle regionale Unterschiede. Das heißt: Das, was man mittlerweile weiß, ist, dass es bestimmte Risikogruppen gibt. Dies können ältere Menschen, immungeschwächte Menschen oder Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sein; manchmal sogar auch Menschen, die vielleicht eine Grippeschutzimpfung an sich durchführen ließen und dadurch vielleicht Probleme mit ihrem Immunsystem durch Nebenwirkungen oder dergleichen erfahren haben. Also die Palette an Menschen, die in eine Risikogruppe fallen, war auch einer der Gründe, warum nicht jeder Staat die gleichen Risikogruppen zur gleichen Zeit veröffentlichen konnte, denn dies war eben unklar. Das heißt, es gibt richtige Risikogruppen und in jedem Staat unterschiedliche Statistiken. 

Die Geier, die sich auf den Zug stürzen

Daneben ist ein Trend zu beobachten, dass Betreiber des Gesundheitssystems, der Politik, der Medien und dergleichen auf diesen Zug aufgesprungen sind und ihn für ihre Zwecke, man könnte fast sagen, missbraucht haben. Das bedeutet, es tritt eine Erscheinung wie eine Epidemie oder Pandemie auf, und parallel dazu sind die ersten Geier auf diesen Zug aufgesprungen, etwa die Pharmaindustrie, die davor jahrelang in einem wirtschaftlich schlechten Zustand war. Aufgrund ihrer Impfstrategie und ihres Impflobbyismus erklärt sich, warum diese Industrie auf diesen Zug aufgesprungen ist, um als Wirtschaftsunternehmen Profit zu schlagen. Das ist natürlich nichts Verwerfliches – es kommt immer auf die Methode an.

Und hier kommen wir wieder zu einer anderen sonderbaren Theorie. Diese besagt, dass die Pharmaindustrie für diese Panikmache oder dergleichen verantwortlich oder mitverantwortlich sein solle. Wenn wir die vorherige Theorie beleuchten, werden wir sehen, dass dies nicht wirklich ins Gewicht fällt. Falls jetzt ein Virus dem Labor entstammt, sich ausbreitet und unterschiedliche Sterbequoten dadurch entstehen, bedeutet dies, dass man derzeit noch nicht genau weiß, ob genetische Voraussetzungen des Menschen beeinflussen, dass jemand, der aus Asien stammt, ein Asiate, oder dunkelhäutige Afrikaner von so einem Virus nicht einen größeren Schaden davontragen als bspw. Mitteleuropäer. Daneben sind Faktoren zu nennen wie die Frage, wie marode oder gut aufgestellt das Gesundheitssystem oder Spitalswesen sowie die Behandlungsmöglichkeiten des jeweiligen Landes sind. Somit stoßen wir auf viele Theorien, die einfach salopp vertrieben werden und jeglicher Grundlage entbehren, egal ob sie jetzt von etwas Ungefährlichem oder etwas Gefährlichem ausgehen. Denn aus wissenschaftlicher Sicht fehlen Zahlen und aussagekräftige Studien sowie Vergleichswerte. Für eine aussagekräftige Studie bedarf es nun einmal Blindstudien und ähnlicher Methoden. In der Hektik einer Pandemie in dieser Art und Weise ist dies wahrscheinlich nicht so leicht machbar.

Des Einen Leid, des Anderen Profit?

Ein weiterer Punkt, der natürlich ebenfalls ins Gewicht fällt, ist, wenn Politiker oder das Gesundheitssystem versuchen, aus einer solchen Krisensituation Profit zu schlagen, das heißt, für Gesundheitssysteme Gelder zu lukrieren oder absichtlich bestimmte Todesfälle als CoVid19-Fälle einzustufen, ohne dass die Patienten tatsächlich an CoVid19 gestorben sind. Dies erscheint natürlich auf den ersten Blick suspekt, was aber natürlich nicht direkt mit CoVid19 zu tun hat, sondern einfach vielleicht mit einer Korruptionsmaschinerie im Hintergrund, die auch von diesem Trend profitieren möchte.

Das heißt, nur weil Menschen aus einer Sache Profit schlagen möchten, bedeutet das noch nicht, dass die Sache nicht existent oder relevant sein könnte. Man darf das Eine nicht mit dem Anderen verwechseln und man darf auch nicht meinen, dass, nur weil Menschen davon profitieren, sie auch die Urheber des Problems sein müssten. Das muss in diesem Fall nicht unbedingt zutreffen.

Vom Schutz der eigenen Bevölkerung

Gehen wir wirklich von diesem Fall aus: a) der Virus stammt aus einem Labor und b) er wurde vielleicht bewusst freigesetzt. Wenn wir uns dann in die Lage einer Regierung oder Staatsführung versetzen, indem wir die Information bekommen, dass etwas Gefährliches passiert ist – nämlich dass ein Laborvirus freigesetzt wurde, dessen Konsequenzen noch nicht bekannt sind – dann stellt sich in der zweiten Instanz die Frage, ob die Freisetzung des Virus der erste Schritt eines Angriffes ist und wie gut der eigene Staat aufgestellt ist. Das Wichtigste, das dann in der Theorie zu machen sei, ist Staatsschutz und der Schutz der Zivilbevölkerung. Und da unsere Zivilbevölkerung z.B. in Mitteleuropa auf solche Fälle nicht ausgerichtet und überhaupt nicht vorbereitet ist, ergeben dann natürlich aus dieser Perspektive manche Maßnahmen wirklich Sinn.

Denn stellen wir uns vor, eine Gemeinschaft, eine Organisation, ein Staat oder eine Terrorgruppe, egal was es ist, setzt einen solchen Virus frei. Dann kann man nicht davon ausgehen, dass dies schon das Ende sei. Denn wer wirklich terroristisch aktiv wäre, könnte danach innerhalb weniger Wochen ein zweites Experiment laufen lassen und noch einmal so eine Welle mit einem anderen Virus in die Welt setzen. Das heißt, diese zweite Welle wäre dann katastrophal. Desgleichen könnte auch eine dritte Welle mit einem mutierten Virus des gleichen Stammes in Gang gebracht werden. Parallel wären in diesem Zusammenhang auch Cyber-Angriffe denkbar, Black Outs, das Lahmlegen des Internets oder dergleichen.

Und in der Tat: Auf solche Fälle sind wir als Staat kaum vorbereitet. Die Pandemie wäre nur der erste Schritt für nachfolgende Angriffsschritte. Und wie gefährlich so eine Situation durch Panik sein kann, ist etwas, das für jeden leicht vorstellbar ist. Jeder kann sich denken, was passieren würde, wenn wir von der einen Minute auf die andere keinen Strom mehr hätten. Wenn man dies aus dieser Perspektive analysieren würde, ist erkennbar, dass es vielleicht doch sinnvoll war, dass bestimmte Maßnahmen getroffen wurden, aufgrund des Staatschutzes und aufgrund des Schutzes der zivilen Bevölkerung.

Politiker im Machtrausch?

So gesehen entkräften sich die Argumente, dass die Regierung absichtlich die Grundrechte der Bevölkerung aushebeln möchte. Denn die Regierung hätte jederzeit die Möglichkeit, bestimmte Grundrechte auf legale Weise aufzuheben. Dafür gibt es unzählige Möglichkeiten in der Geschichte, weshalb ich auch nicht länger darauf eingehen muss. Also es wäre naiv zu glauben, dass dies jetzt der Schlüssel wäre. Natürlich kann es sein, dass bestimmte Politiker in ihrem Machtrausch sehr gerne totalitär regieren würden, da sie in demokratischen Strukturen das eben nicht können. Und vielleicht haben sie eine Neigung dazu und würden ihre Macht missbrauchen. Aber im Laufe der Zeit, wie wir bei den Lockerungen bestimmter Maßnahmen schon sehen, entschwindet einfach dieses Machtmonopol – die Strukturen verlagern sich und ähneln dem, wie es zuvor war.

Gehen wir nun einmal eine andere Sichtweise durch. Wir haben ähnliche Szenarien fast auf der ganzen Welt entdecken, finden und wahrnehmen können. Das heißt, fast alle Menschen hatten Stubenarrest und mussten Abstände halten. Für fast alle Menschen, abhängig des Staates und dessen Krisenfestigkeit, waren auch andere Maßnahmen entweder strikter oder eher lascher. Und wir sehen auch, dass insbesondere in südlichen Staaten oder auch in Staaten, die eher politisch instabil sind, die Maßnahmen noch ein bisschen strenger waren, als z.B. in Österreich oder in Deutschland. Dies hat auch natürlich mit der Bevölkerung zu tun – denn falls wirklich das Szenario „Labor-Virus“ zutreffen würde, dann ist es klar, dass dies insbesondere für solche Regierungen eine hohe Gefahr für einen Putsch oder Militärputsch entstehen kann. Daraus erklärt sich, dass man solche Maßnahmen ein bisschen straffer setzt.

Parallel dazu finden sich Bewegungen von Menschen, Unternehmen, Konzernen, Politikern und dergleichen, die gerade diese Welle nutzen, um auch ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Das bedeutet, dass es, wenn man jetzt im Gesundheitswesen, in der Pharmaindustrie und dergleichen tätig ist und Impfstoffe herstellt, jetzt die beste Zeit ist, die Vorschussgelder von Staaten zu erhalten und überhaupt nichts in das eigene Produkt zu investieren, sodass dann nur vom Verkauf dieser Impfstoffe profitiert werden kann, ohne dass man die Forschungsarbeit selbst finanzieren müsste. Dafür sprechen natürlich auch einige Parameter aus wirtschaftlicher Sicht. Ob das jetzt fair oder unfair ist, lassen wir zunächst im Raum stehen. Fakt ist jedenfalls, dass die Verstrickungen zwischen der Pharma und beratenden Gremien zu diversen Regierungen sehr hoch sind und unterdessen einmal hinterfragt werden sollten. Denn die Propaganda ging dann sogar schon in diese Richtung, dass nur eine Impfung die Menschheit von diesen Maßnahmen retten könnte, obwohl natürlich der erste Schritt in Wirklichkeit sein sollte, ein Medikament zu finden für die jeweiligen Risikogruppen.

Vorsorge statt Impfung als erster Schritt

Kommen wir nun zu den Risikogruppen: Vorsorge ist das Um und Auf. Und da gibt es verschiedene Schritte, die jeder Mensch setzen kann, falls gerade z.B. bei COVID-19 Diabetes, Krebs und andere Erkrankungen Faktoren sind, die dazu beitragen können, dass die Sterbequote höher ist. Dann sollte natürlich auch der Mensch die Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen und jetzt, in diesem Moment, sofern es die Wahrscheinlichkeit einer zweiten oder dritten Welle geben sollte, auf seine Gesundheit achten und nicht erst auf eine Impfung oder etwas Ähnliches warten. Denn erstens: Die normale Herstellung eines Impfstoffes würde unter normalen Voraussetzungen acht bis zehn Jahre benötigen. So lange braucht es, damit die einzelnen Forschungsstadien positiv durchschritten werden können. Es gibt sehr hohe Auflagen, damit überhaupt ein Impfstoff auf den Markt kommen kann. Und auch ein Impfstoff hat ja, und das wissen die meisten, sehr hohe Nebenwirkungen für ganz wenige Menschen. Solange diese Nebenwirkungen fatal sind, ist es wirklich zu hinterfragen, ob man einem gesunden Menschen wirklich so etwas impfen sollte oder einem Kranken, den es noch kranker machen könnte.

Also es stellt sich nicht Frage: Kommt jetzt eine Impfung oder nicht? Gibt es eine Impfpflicht oder einen Impfzwang oder dergleichen? Die Frage ist einmal, wie kann man Vorsorge betreiben? Vorsorge bedeutet ja auch im wahrsten Sinne, dass man rechtzeitig davor schauen sollte, einen gesunden Körper zu haben und nicht erst, wenn es schon zu spät ist. Denn wenn es zu spät ist, werden mache Maßnahmen dann wirklich zu spät kommen. Da werden dann einfache Dinge wie Vitamin C und D3, Zink, Bewegung, frische Luft, Sonnenlicht, ausreichend Flüssigkeit, Reduktion von Körperfett usw. nicht wirklich helfen, weil es dann schon wirklich zu spät ist. Aber jetzt, gerade wenn das Wetter wieder angenehmer wird, ist die beste Zeit, um Vorsorge zu betreiben und wieder auf seinen Körper zu achten, sich gesünder zu ernähren, wieder Bewegung zu machen. Jetzt ist die Zeit, wieder schlanker zu werden und sich der Gefahrenquellen zu entledigen. Dies wird uns dann nicht nur bei COVID-19 helfen oder bei dem, was dann vielleicht kommen wird, COVID-20, -21, -22 – das weiß derzeit niemand. Nein, das wird uns vielmehr dazu verhelfen, überhaupt einen gesunden Körper zu haben, der robust und widerstandsfähig ist. Und vielleicht ist dies die bessere Formel, als auf irgendeinen „Erlöser-Impfstoff“ zu warten, der uns all unsere Sorgen abnimmt, denn das wird natürlich nicht geschehen.

Wenn Impfungen Gesunde krank und Kranke kranker machen

Denn kennt man die Statistiken von Impfungen, dann weiß man auch, dass die Quote in diesem Zusammenhang erschreckend ist. Es gibt einige Studien auch in Universitäten dazu. Leider sind die meisten natürlich nicht online verfügbar, aber wer die Muse und die Zeit hat, kann natürlich in die Universitäten gehen. Es gibt einige Webseiten diesbezüglich, die diese Studien auflisten. Und man möchte gar nicht glauben, wie viele Studien es wirklich zu Impfungen, Nebenwirkungen und Verhältnismäßigkeit, Nutzen, Wirkung usw. gibt. Ich bin jetzt definitiv kein Impfgegner, aber auch ein kritischer Mensch, der hinterfragen würde, ob man eine Impfung, die nach einem Jahr auf den Markt kommt und die nicht einmal auf langzeitige Folgen getestet ist, einem gesunden Menschen wirklich gebe sollte? Und ob die Nebenwirkungen nicht katastrophaler wären, wie man das bei manchen Impfungen sieht?

Den Ursprung der Propaganda suchen

Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der natürlich in dieser Frage noch von Relevanz ist: Ja, wir sehen überall Verschwörungstheorien und Propaganda aus verschiedenen Richtungen. D.h. wir sehen ein Aufwirbeln der Bevölkerung und einen Graben, der zwischen Bevölkerungsschichten immer tiefer wird. Aber die Wenigsten hinterfragen, woher diese Propaganda kommt – welche Supermächte, Geheimdienste, Bots und dergleichen diese Informationen massenhaft z.B. in alternativen Medien oder im Internet verbreiten. Dazu stellen sich die Wenigsten wirklich vernünftige Fragen. Denn es ist sehr leicht, die Informationen in Mainstream-Medien zu hinterfragen, denn dort fehlen oft die Quellen. Dann weiß man genau: Wenn echte Quellen fehlen und 20 Zeitungen das Gleiche berichten, heißt das noch lange nicht, dass etwas wahr ist. Beispielsweise hat vor ein paar Tagen eine große österreichische Tageszeitschrift veröffentlicht, dass ein Opernstar verstorben sei, aufgrund einer falschen Aussage bei Twitter. Also an diesem Beispiel sieht man einmal, wie die Informationen in manchen Tageszeitschriften zustande kommen. Und die Zeitschrift hat die Meldung natürlich auch am gleichen Tag noch revidiert. Aber allein dieser Unsinn, der oft verbreitet werden kann, ist erstaunlich – eine Zeitung ist keine wissenschaftliche Quelle. Eine wissenschaftliche Quelle bedarf Ressourcen, echter Quellenangaben und dergleichen. Und nur weil etwas in einer Zeitung steht, heißt das noch nicht, dass es wahr ist. Ja, und wenn etwas wirklich unwahr ist, dann gibt es einen Gerichtsprozess, dann muss eine Zeitung es widerrufen und dergleichen. Aber letztendlich hat eine Zeitung, eine Zeitschrift oder ein Medium nicht das Universalrecht der Wahrheit gepachtet – genauso wenig wie alternative Medien. Es ist sehr leicht, eine Zeitung zu kritisieren, aber diese Kritik verdienen alternative Medien ebenfalls, da sie teilweise auf irgendwelche unglaubwürdige Quellen zurückgreifen.

Von Politikern und ihren mangelnden Führungsqualitäten

Wir meinen in einer Demokratie, dass Politiker von Haus aus die Fähigkeit haben müssten, perfekte Regenten zu sein, perfekt politisch agieren zu können, perfekte Entscheidungen treffen zu können. Allerdings können wir in gerade so einer Notsituation klar und deutlich erkennen, dass dies nicht zutrifft. Denn a), die Kommunikation war in den meisten Staaten katastrophal, ja sie hat teilweise sogar das Gegenteil bewirkt. Und b) war die Kommunikation extrem widersprüchlich innerhalb der Regierungen und auch innerhalb der verschiedenen Staaten. Sonderbarerweise war dies auch innerhalb der Europäischen Union zu beobachten. D.h. alle Staaten der Europäischen Union haben einen eigenen Kommunikationskanal benutzt und sich auch anscheinend überhaupt nicht miteinander abgestimmt. Ferner ist diese falsche Grunderwartung zu nennen, dass ein Politiker, ein demokratisch aus dem Volk heraus gewählter, irgendwelche Führungsqualität bzw. „echte Führungs-Herrscher-Eigenschaften“ haben müsste. Eines kann man sicher sagen: Die meisten haben keine „Herrscher-Qualitäten“, sonst würden nicht so katastrophale Fehler geschehen. Sie haben nicht die großen Führungsqualitäten. Aber das, was sie haben, ist das, was auch Medienstars, Fernsehjournalisten oder Anchormans usw. haben: Sie können gut moderieren, teilweise Informationen weitergeben, wie eben ein Fernsehstar oder ein Celebrity. Aber das bedeutet noch nicht, dass Prinzip von Herrschen oder Führen verstanden oder integriert zu haben. Und so sehen wir auch, dass demokratische Systeme mit gewählten Politikern mehr oder minder die zweite Wahl der Regierung sind.

Verschwörungen oder einfache Netzwerke mit Menschen aus der Gesellschaft?

Denn beobachten wir einmal die historische Entwicklung, womit wir schon zum vielleicht interessantesten Thema dieses Beitrages im Hinblick auf Führung angelangt sind: Seit Jahrhunderten gibt es Familienverbände, Organisationen, Interessensgemeinschaften und Gesinnungsgemeinschaften, die weiterbestehen und ihr Wissen, ihr Know-how und ihre Netzwerke weitergeben: an die nächste Generation, die übernächste Generation usw. Dies bleibt dann im elitären Kreis. Beispielsweise sind manche Familienstrukturen zu finden, die über Jahrhunderte hinweg in großen und herrschaftlichen Positionen, aber auch in finanz- und wirtschaftsstarken Positionen sind oder sich dorthin entwickelt haben. Nun stellen wir uns vor, jemand aus einem solchen Familiengeschlecht bekommt ein Netzwerk, die Verbindungen, die spezielle Ausbildung und natürlich auch aufgrund seiner Erziehung die Regeln, wie man damit umgeht, wie man führt, wie man herrscht, wie man auf Know-how Zugriff hat, wie man Netzwerke nutzt usf.

Und falls dies über Jahrhunderte hinweg so geht, durchwandern solche Familiensysteme, wie dies eben heutzutage zu beobachten ist, die ganze Welt. Und das ist dann nicht so etwas wie Verschwörung, sondern es sind einfach verschiedene Netzwerke. Und so sind auch Menschen in verschiedenen übernationalen Netzwerken, die sich treffen und sich miteinander aussprechen sowie bestimmte Ziel miteinander verfolgen, seien dies politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche oder spirituelle Ziele. Man darf die Macht solcher Kongresse, Bündnisse, Familienstrukturen nicht verkennen. A) Sie sind nicht wirklich so etwas wie eine Verschwörung gegen irgendwen oder gegen irgendetwas. Sie sind Teil dieser Welt, und sie bestehen aus Menschen. Das ist ein wichtiger Punkt. B) Selten stehen sie an der Front der Öffentlichkeit, zumindest jene nicht, die stark verwurzelt in diesem Netzwerk sind. C) Sie stehen in Kontakt mit politischen Repräsentanten.

Jetzt könnte man sagen, dass diese politischen Repräsentanten Marionetten von solchen Kreisen seien – dies mag vielleicht in manchen Ländern zutreffen. Aber es ist ein Geben und Nehmen. Auch ein politischer Repräsentant ist Teil von bestimmten Netzwerken, Teil von transnationalen Kongressen, Bündnissen und Vereinigungen. Und letztendlich kann man dies niemals unterbinden. Das Problem bei bestimmten Verschwörungstheorien ist die Parteienvielfalt, wie wir sie im Westen, in den USA, in Europa, in der EU und anderswo erleben. Es sind demokratische Strukturen mit verschiedenen Parteien, Ansichten, Idealen und Werten.

Wer im Hintergrund die Fäden ziehen könnte

Und dann „greifen“ manche Personen diese Ideologie an, wobei der eine diese, der andere jene als fair oder ungerecht bezeichnet. Häufig wird dabei verkannt, dass hinter diesen Strukturen Menschen stehen, die genau diese Körperschaften der Parteien für sich selbst nutzen. Dies ähnelt einem Fußballspiel, in dem Fußballmannschaft A und Fußballmannschaft B gegeneinander spielen, wobei beide ihre Fans haben. Und von der VIP-Lounge aus sieht irgendjemand diesem Match zu, welcher der wahre Eigentümer beider Mannschaften ist. Dieser Mensch hat die Vereine vielleicht über zwei Strohfirmen gekauft, aber ist in Wirklichkeit der wahre Besitzer beider gegnerischer Teams. Das Volk amüsiert sich, die Fans amüsieren sich – sie sind extrem parteiisch und rebellisch und finden die eine Mannschaft besser, wohingegen die Anderen zur Gegenseite halten.

Fakt ist letztlich, dass beide vielleicht einer Person oder einer Gemeinschaft oder einem Konsortium von verschiedenen Unternehmen gehören. Bedeutet dies, dass jetzt die Mannschaft schlecht ist oder dass man diese jetzt schlecht behandelt oder dass hier eine Verschwörung stattfindet? Nein, das Spiel findet trotzdem statt, auch wenn es nur einen Eigentümer im Hintergrund gibt. Das ist etwas, was auch bei Konzernen und dergleichen sehr oft beobachtbar ist. Die größten Konzerne der Welt teilen sich einige Eigentümer oder einige Vorbesitzer, die in allen großen Konzernen vertreten sind. Natürlich kann dies aus der Monopolwirkung heraus viele Nachteile haben für die Gesellschaft, für die Unternehmen und für die einzelnen Menschen haben. Aber letztendlich profitieren im Hintergrund einige wenige Menschen von diesem System.

Und unter dieser Perspektive betrachtet erscheint es nun wirklich beinahe fast als lächerlich, wenn man eine Ideologie wie z.B. den Sozialismus oder Kommunismus – seit über einem Jahrhundert veraltet – oder irgendwelche konservativ-liberalen Bewegungen, die auch schon seit über hundert Jahren veraltet sind, miteinander vergleichen würde und zuerst für die einen Partei ergreift und dann für die anderen. Denn diese Ideologien sind extrem veraltet und überhaupt nicht zeitgemäß. Sie sind quasi eine Volksbelustigung wie ein Fußballmatch – mehr geschieht jedoch nicht. Ob jetzt in einem Staat mehr Sozialismus oder mehr Eigenverantwortlichkeit, mehr Staatsverantwortlichkeit oder irgendetwas sich auf den unteren Ebenen widerspiegelt, ist völlig irrelevant in so einem System.